Linux-Druckertreiber mit DDK für jede Distribution vereinfacht

Das die vielen Linux-Distributionen unterschiedliche Treiber mit einem unterschiedlichen Linux-Kernel einsetzen, ist ein sehr aufwändiger Prozess für Treiber-Programmierer. Die Linux Foundation hat nun ein DDK (Driver Development Kit) veröffentlicht, dass dieses vereinfachen soll.

Die Druckertreiber sollen mit dem DDK unter jeder Linux-Distribution ohne Probleme oder Aufwand laufen. Basierend auf dem LSB (Linux Standard Base), ist das DDK ein Ergebnis des OpenPrinting-Projects. Eine Web-API zum Anschluss an die Druckertreiberdatenbank und Einrichtungswerkzeuge sind auch dabei.
Vielleicht ist dieser sinnvolle Schritt ja ein erster Ansatz auch für andere Linux-Treiber. Hardware-Hersteller bemängeln die vielen Varianten von Linux-Distributionen, die alle ihren eigenen angepassten Linux-Kernel und auch eigene Verzeichnispfade vorgeben, was den Entwicklungsaufwand ziemlich erhöht.

Die Druckertreiber der meisten Linux-Distributionen laufen jetzt überwiegend mit dem CUPS (Common UNIX Printing System), ebenso wie auch bei Mac OS X und kommunizieren über das IPP (Internet Printing Protocol) bei Warteschlangen für Druckaufträge.