Linux Display Driver 180.06 mit PureVideo HD via VDPAU

Ein optimierter Linux-Grafik-Treiber 180.06 für den Betrieb unter Linux-Systemen wurde von nVidia veröffentlicht. Eigentlich nichts Unnatürliches, wenn da nicht die ersten experimentellen Fähigkeiten zur Nutzung von PureVideo HD über eine neue Unix API implementiert worden wären.


Auch Unterstützung von den CUDA 2.1 Entwicklungswerkzeugen, der aktivierte X Render „GlyphCache“, zur Beseitigung von Performance-Problemen mit dem KDE-Desktop. Dazu wurden auch die shared memory X pixmaps per default deaktiviert und ebenso wurde auch das Verhalten unter dem 3D-Desktop mit Compiz optimiert sowie noch kleine Fehler in der Darstellung beseitigt.

Das Wichtigste aber ist…
nVidia hat die Linux-Schnittstelle VDPAU (Video Decode and Presentation API for Unix) zur Nutzung der Hardware-Beschleunigung durch PureVideo HD, z.B. beim Abspielen von Blu-ray Discs oder HD-Videos mit H.264 und VC-1 codiert, offen gelegt. Auch für andere Grafik-Chip-Hersteller und muntert diese auf, sich daran zu beteiligen sowie diese API zukünftig zu nutzen.

Die neue VDPAU ist in zwei eigenständige Module gesplittet. Die Core API und der Window System Integration Layer. VDPAU bietet laut der den Docs:

Full decoding, post-processing, compositing, and displaying compressed or uncompressed video streams. These video streams may be combined (composited) with bitmap content, to implement OSDs and other application user interfaces.

Release Highlights LDD 180.06

* Added support for CUDA 2.1.
* Added initial support for PureVideo-like features on Linux via the new VDPAU API (see the vdpau.h header file installed withthe driver).
* Added new workstation performance optimizations.
* Enabled the X Render „GlyphCache“ by default.
* Disabled shared memory X pixmaps by default; see the“AllowSHMPixmaps“ option.
* Fixed a regression that could result in window decorationcorruption when running Compiz using Geforce 6 and 7 series GPUs.
* Improved X pixmap placement on GeForce 8 series and later GPUs.
* Improved compatibility with recent Linux kernels.
* Improved stability on some GeForce 8 series and newer GPUs.

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